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Konzept:

Offenes“ Arbeiten in der Krippe
Die Kinder werden nicht in abgetrennten Gruppenräumen betreut, sondern können zwischen verschiedenen Aktionsbereichen wählen. Der „Nestbereich“ ist dabei die Basis unseres Raumkonzepts. Hier halten sich immer mehrere Pädagogen auf. Von dort aus können sie andere Kinder beim Spielen beobachten und, wenn sie wollen, langsam selbst die Umgebung erforschen.

Kinder im Krippenalter haben unterschiedliche Bedürfnisse. Ein neun Monate altes Kind robbt beispielsweise gerne neben der pädagogischen Fachkraft auf dem Boden umher, während ein fast dreijähriges Kind bereits alleine klettert oder einen Ausflug mit der U-Bahn machen möchte. Durch das Konzept der offenen Arbeit mit einer herausfordernden Umgebung, vielen unterschiedlich gestalteten Spielorten und abwechslungsreichen Angeboten werden wir den individuellen Bedürfnissen der Kinder gerecht und können darauf reagieren.
 
In einem zwar durch Rituale strukturierten Tagesablauf bieten sich den Kindern trotzdem viele Möglichkeiten schrittweise Neues zu erproben. Ideen und Interessen der Kinder können aufgegriffen werden.

Unser Bild vom Kind:
Wir orientieren uns vor allem am Ansatz des Reformpädagogen Celestin Freinet, der bereits seit über 30 Jahren in der Elementpädagogik angewandt wird. Eines der wesentlichen Grundprinzipien der Freinet-Pädagogik ist das Recht auf freie Entfaltung der kindlichen Persönlichkeit. Die Kinder sollen nicht an das Konzept der Krippe angepasst werden, sondern die Krippe muss auf die Verschiedenheit der Kinder Rücksicht nehmen.

Wie Freinet sehen wir das Kind als Forscher: Das Kind ist ständig aktiv, stellt sich dabei immer wieder neuen Problemen, nimmt Zusammenhänge wahr und ordnet sie ein. Wir wollen die Kinder bei diesem Prozess des forschenden Lernens unterstützen und beobachten sie mit dem Ziel, ihre Motive, Interessen und Vorhaben besser zu verstehen. Dabei ist es wichtig, den Sinn kindlicher Handlungen anzuerkennen. Durch diese Anerkennung können die Pädagogen das Kind als eigenverantwortlich handelnde Wesen wahrnehmen.

Ganz im Sinn der Freinet-Pädagogik geht es uns darum, kindliche Bedürfnisse konsequent ernst zu nehmen. Wir gehen davon aus, dass Kinder ein grundsätzliches Recht haben, über ihren Alltag mitzuentscheiden. Die Bedürfnisse der Kinder stellen wir ins Zentrum unserer Pädagogischen Arbeit.
Der kindliche Alltag ist das tägliche Projekt - singen, sprechen und bewegen ist selbstverständlicher Teil davon.

Unser Erziehungsverhalten:
Beziehungen sind der Kern der frühkindlichen Persönlichkeitsentwicklung. Wir wollen:
-    Halten und Aushalten
Auch bei Belastungen und Schwierigkeiten wollen wir den Kindern mit grundlegendem Wohlwollen gegenübertreten. Wir versuchen auf Sanktionen zu verzichten. Kleinkinder tun etwas für sich – nicht gegen andere.
-    Verstehen
Wir möchten die Handlungen des Kindes in allen Facetten wahrnehmen und verstehen. Neben der sachlichen Ebene geht es uns auch um Inhalts- und Beziehungsaspekte. Das Wirklich-verstehen-wollen ist uns wichtiger als das vorschnelle Beurteilen und Kategorisieren.
-    Kindern ermöglichen, dabei zu sein
Kinder benötigen Zeit für sich selbst, ohne sich dabei allein oder einsam zu fühlen. Durch unsere unaufdringliche Anwesenheit und Aufmerksamkeit möchten wir, dass sich das Kind einerseits selbständig und andererseits geschützt und sicher fühlen kann.
-    Resonanz geben
Kinder brauchen Resonanz auf ihr Verhalten, um Selbstbewusstsein zu entwickeln. Nur dann können sie mutig in ihrer Umwelt aktiv werden und lernen. Wir möchten den Kindern deshalb nicht nur Antworten auf ihre Fragen geben, sondern ihnen auch mit empathischem Verständnis für ihre Befindlichkeiten begegnen.


Tagesablauf:
7:30Uhr bis 9:15 Uhr: Bringzeit
8:30Uhr bis 9:30 Uhr: Frühstück (Müsli, Brot und Obst)
9:30 Uhr bis 12.00 Uhr: Zeit für verschiedene Aktivitäten
11:30 Uhr bis 12:00Uhr: Mittagessen (wird geliefert, vorzugsweise Bio)
12:30 Uhr bis 14:00 Uhr: Schlafzeit / Ruhezeit
14:00 Uhr bis 15:00 Uhr: Nachmittagsimbiss Gemüse / Obst und andere Kleinigkeiten
15:00 Uhr bis 17:00 Uhr: Zeit für verschiedene Aktivitäten / Abholzeit


Zusammenarbeit mit Eltern
Wir streben eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit den Eltern an. Beim Aufnahmegespräch stellen wir ihnen die Maximen unserer  Einrichtung vor und erfahren mehr über die Familie und die Lebenssituation des Kindes. Uns ist es wichtig mit den Eltern im ständigen Austausch zu bleiben. Deswegen möchten wir uns neben den täglichen Tür-und-Angelgesprächen auch Zeit für ausführlichere Gespräche nehmen.

Mit Fotowänden, Collagen und Portfolios möchten wir den Alltag und die Entwicklung der Kinder für die Eltern sichtbar machen. Durch Offenheit und Transparenz bei unserer Arbeit möchten wir zur Teilhabe anregen und den Eltern das Gefühl geben: „mein Kind ist gut aufgehoben - die Betreuung ist professionell - ich kann und darf vertrauen“.


Eingewöhnung:
Die Eingewöhnung orientiert sich an den fünf Schritten des Berliner Eingewöhnungsmodells. Eine gut verlaufende Eingewöhnung ist die Grundlage jeder pädagogischen Arbeit in einer Krippe. Die ersten Tage und Wochen in der Eingewöhnungsphase sind dabei besonders wichtig. Wir wollen für Kindern und Eltern einen möglichst sanften Übergang in den neunen Lebensabschnitt gestalten.


Räume:
Die Räume spielen eine wichtige Rolle im Alltag der Kinder. Wir wollen eine Umgebung schaffen die den individuellen Bedürfnisse von Kindern aber auch Eltern und Pädagogen gerecht wird.
Neben einem großen Hauptraum, stehen auch verschiedene Funktionsräume zur Verfügung. Die Einrichtung hat einen kleinen Vorgarten und einen Hof, die vielfältig genutzt werden können.

Kindheitspädagogen Frankfurt e.V.
Kita@Kindheitspaedagogen.de
069/25756233